Photoperiodisch

Der Begriff photoperiodisch beschreibt biologische Prozesse, die durch die Länge des Tages (also das Verhältnis von Licht- zu Dunkelphasen innerhalb von 24 Stunden) gesteuert oder beeinflusst werden. Organismen, die auf solche Lichtverhältnisse reagieren, zeigen Photoperiodismus.

In der Botanik bezieht sich photoperiodisch meist auf das Wachstum, die Blütenbildung oder die Keimung von Pflanzen, die durch die Tageslänge ausgelöst oder unterdrückt werden. Aber auch bei Tieren kann das Verhalten oder die Fortpflanzung photoperiodisch gesteuert sein.

Beispiele:

  • Eine photoperiodisch gesteuerte Blüte bedeutet, dass eine Pflanze nur bei bestimmten Tageslängen Blüten ausbildet.
  • Photoperiodische Keimung tritt nur ein, wenn bestimmte Lichtverhältnisse gegeben sind.
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